„Eisenbahner mit Herz“

DB-Zugbegleiter ist Nordrhein-Westfalens Landessieger beim Wettbewerb

Im Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz 2018“ ist der ICE-Zugbegleiter Alexander Pojonie zum NRW-Landessieger gekürt worden. Pojonie ist vor allem wegen seines herzlichen Humors und seiner Fürsorge vielen Fahrgästen in Erinnerung geblieben. Selbst eine mehrstündige Verspätung wegen des Orkans Xavier im Herbst letzten Jahres lässt Pojonie nicht aus der Ruhe bringen – ganz im Gegenteil: „Durch Herrn Pojonie wurde die Fahrt zu einem wahren Erlebnis, von dem ich jedem heute gerne erzähle“, schildert eine ICE-Kundin, die den Zugbegleiter nominiert hat. „Ich habe mich nie besser in der Deutschen Bahn aufgehoben gefühlt. Sein Einsatz war großartig.“ Weiterlesen

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Anfänge des Eisenbahnbaus in England

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) würdigt in der heutigen Ausgabe die Leistungen des Ingenieurs Isambard Brunel, der vor mehr als 150 Jahren neue Maßstäbe für Eisenbahn und Schiffbau setzte.

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Auf nach Mailand …

2018-04-tilo

Der TILO in Locarno

Sein Rad war schwer beladen als er es vor mir in Locarno in den TILO (Treni Regionali Ticino Lombardia) schob. Unsere Räder – beladen wie die sprichwörtlichen Packesel – standen nebeneinander in der Multifunktionszone* der Zugkomposition und füllten sie nahezu komplett aus. Ich liess mich auf einen der Klappsitze neben ihm fallen.

Vier Tage Berg-Radtraining am Logo Maggiore – man gönnt sich ja sonst nichts! Nun fuhr ich über‘s Osterfest runter nach Mailand. So lange hatte ich mich darauf gefreut und auch so lange gespart und nun wird es endlich wahr: Mailand!

Ich schaute aus dem Fenster, der Zug zuckelte entlang des Sees durch die Landschaft. Unsere Blicke trafen sich. Er war vielleicht Mitte 20 und seine leicht abgewetzte Kappe war ein Kontrapunkt zu seinen jungen strahlenden Augen und seinem dauerhaften Lächeln. Weiterlesen

Samstag, 12 Uhr: «Bornholmer Straße»

Wie oft war ich dort wohl schon ausgestiegen? Werner wohnte noch etwas die elendig lange Bornholmer Straße runter: Mitten auf’m Prenzl‘ Berg, Ecke Schönhauser Allee in Berlin. Dazu musste ich über den ehem. Checkpoint, dort wo im November ’89 die Mauer zuerst aufging.

Werners «Laden» folgte zur Jahrtausendwende den Behörden von Bonn nach Berlin und er wohnte natürlich dort, «wo was abgeht». Eine Kneipe mit Fußboden aus Erdnussschalen, das neue Regierungsviertel, Bau des neuen Hbf, Loveparade, Weltmeisterschaft der Sandburgenbauer – überhaupt: Weltmeisterschaft! Es war eine coole Zeit und ich hätte ihn noch häufiger besuchen sollen, muß ich heute eingestehen!

Boy meets Girl

«Ganz Berlin» erwartet derzeit diesen Samstag. Denn wie es so ist im Leben, die guten wirklich old-school romantischen Liebesgeschichten fangen einfach an, in diesem noch potentiellen Fall mit einem Aushang: Weiterlesen

Marakesch

Endlich waren wir im trubeligen Verkehr von Marakesch (Marokko) angekommen. Die Fahrt von Agadir hoch durch‘s hohe Atlas Gebirge dauerte lange, wir hatten uns aber nicht gelangweilt … es gab viel zu sehen. Bei einem Stopp bestaunten wir aus der Ferne den Schnee auf dem Atlas Gebirge.

Atlas mit Schnee

Das schneebedeckte Gebirge Atlas in der Ferne

Ein Märchen aus 1001 Nacht erwartete uns. Wir wollten den Bahia-Palast besichtigen und dann durch die Stadt und den Souk streifen. Weiterlesen

Bildvergleich: Jungfraubahn!

Beim Aufräumen fand ich dieser Tage ein Bild Zuhause, von dem ich schon länger erzählen wollte: Im Jahr 2013 war ich im Oktober die «Jungfrau» bei Interlaken (Schweiz) besuchen und wollte ‘rauf auf ‘s Jungfraujoch – eine wunderschöne Bahnreise, so sagten Freunde mir. Doch die «Jungfrau» war mal wieder zickig und hatte ihr Wolkengewand an. So entstanden – um nicht unnütz Geld aus dem Fenster zu werfen und den Tag nutzlos zu verbringen – Bilder in der Nähe der Mittelstation, der «Kleinen Scheidegg».

2013-10-jungfrau (2)

Jungfraubahn (Schweiz) vor imposanter Kulisse

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Umfrage-Ergebnis: Was sich die Fahrgäste wünschen

Bilanz der Aktion „Rücksicht hat Vorfahrt im Nahverkehr“: Fahrgäste wünschen sich Umsicht statt Ignoranz

  • Lautes Verhalten, Essensgerüche und Müll gehen Mitfahrern auf die Nerven
  • Nette Gespräche und Höflichkeit machen Bahnfahrt angenehmer

Bahnfahrer wünschen sich voneinander mehr Umsicht. Das ist die Quintessenz der Aktion „Rücksicht hat Vorfahrt im Nahverkehr“, mit der DB Regio NRW im Dezember ihre Fahrgäste nach Geschichten rund um Fairness, Respekt und Höflichkeit gefragt hat. Die Einsendungen zeigen: Es sind oftmals die kleinen Dinge, die dazu beitragen, ob eine Bahnfahrt angenehm verläuft oder nicht. Denn schmutzige Schuhe auf dem Sitz, dröhnende Musik oder durch Gepäck versperrte Gänge zehren an jedermanns Nerven. Zugreisende wünschen sich vor allem voneinander, nicht nur an die eigene Bequemlichkeit, sondern auch an ihre Mitfahrer zu denken. Weiterlesen