Fahrt zur Kirmes nach Lippborg-Heintrop

2018-08-lippborg-heintropLange hatten wir uns auf die Tour gefreut und am letzten Sonntag ging es endlich los: Die Fahrt zur Kirmes nach Lippborg-Heintrop. Ja, ich musste auch erst einmal den Straßenatlas zur Hand nehmen und schauen, wo denn dieses Örtchen liegt: Lippborg-Heintrop.

Aber: Es war eine tolle entschleunigte Reise durch die ländlich-idyllische Gegend entlang der Lippe westlich von Hamm (Westf.).

Die Museumseisenbahn Hamm (MEH) fährt vom Bahnhof Hamm Süd über Hamm-Uentrop die Lippe hoch. Dabei wird ein Teil der Strecke und mehrere Bahnhöfe durch die Museumseisenbahn unterhalten, so auch Lippborg-Heintrop. Weiterlesen

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„Fahrräder, Fahrräder …!”

Wir sehen sie an jedem Bahnhof als Modell für die Dame oder den Herrn – wahlweise «mit oder ohne elektrisch» – ein- und aussteigen. Im Zug werden sie in Haltevorrichtungen gehängt und faulenzen während der Reise – was für eine Energieverschwendung!

Innovatives Trittstrom-Konzept

DSC00015Im neuen Konzept des Instituts für Innovative Transportsysteme könnten die Räder auch während der Fahrt «auf die Rolle» und mittels des Dynamos den Strom für ihren Transport beisteuern und so einen modernen und zudem ökologischen Beitrag zum Fahrstrom liefern. Weiterlesen

Stillgelegte Bahnstrecke: Maggiatal

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Die alte Bahnstation von Lodano

Bahnfreunde «ticken» manchmal anders als der Rest der Welt. Manche erfreuen sich an Sichtungen von Zügen oder Zugkompositionen, manche »sammeln» fotografisch die beklebten Werbeloks und manche radeln gerne auf stillgelegten Bahnstrecken.

Ich radele gerne und kurbelte langsam im Frühjahr durch‘s Maggiatal (Tessin, Schweiz) und stand unvermittelt bei Lodano vor einem ehem. Haltepunkt der stillgelegten Maggiatal-Bahn, der Ferrovia Locarno – Ponte Brolla – Bagnasco. Weit und breit keine Schiene aber eine Bahnstation inmitten einer sensationellen Landschaft!

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Brückentag: Wallis

Neubrück Brücke

Am heutigen Brückentag machen wir eine kleine Reise ins schweizer Wallis. Bei Stalden – auf dem Weg zwischen Visp und Zermatt – steht diese wunderbare kleine Fußgängerbrücke. Zu früheren Zeiten hätten sicher auch Fuhrwerke hier über den Fluß Vispa gelangen können.
2017-08-wallis 3 (1)Die Brücke wurde 1599 vom Prismeller Baumeister Hans Pinella errichtet und schon im Jahr 1744 wurde das kleine Kapellchen ergänzt und die Brücke dazu angepaßt. Sie wird heute von der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) unterquert, was auf dem Foto leider nur zu erahnen ist. Die Brücke wurde in den Jahren 2005/06 restauriert und steht heute unter Denkmalsschutz. Nun wechseln wir die Perspektive … Weiterlesen

Bahnreisen ins ewige Eis

Von der Planung einer zweiten Bahn auf den Aletschgletscher.

Wallis 2017Noch während der Bauzeit der Jungfraubahn im schweizer Berner Oberland wollten auch die Walliser den aufkommenden Tourismus nutzen und vom Süden her eine Bahn auf den Aletschgletscher bauen.

Die Bahn in die Region des Matterhorns, heute bekannt als Gornergratbahn, auf der Südseite des Wallis war realisiert und nun dachten unterschiedliche Gruppierungen daran, Pläne zu realisieren um Nordseite des Wallis – also den Bereich des Aletschgletschers – bahntechnisch zu erschliessen. Was für ein Vorhaben!

Im Walliser World Nature Forum erinnert ein Belle Epoque Salon-Wagen der Jungfraubahn an das visionäre und wohl einmalige nicht realisierte Projektvorhaben aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts. Weiterlesen

Sicherung der MGB-Trasse gegen Felssturz

Selten hat man die Gelegenheit Baustellen zu besichtigen. Noch seltener führen (natürlich öffentliche) Wanderwege durch Baustellen hindurch. Derzeit wird die Trasse der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) zwischen Visp und Stalden (Wallis) gegen Felsstürze gesichert. Dort kann man die Arbeiten live bewundern … zur Fotostrecke. Weiterlesen

Halt im Gotthard-Basistunnel

Vom Interesse der Bevölkerung überwältigt

„Ausstieg in Fahrtrichtung links!“

Die Schweizer Bundesbahn (SBB) hatte im Vorfeld der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 1. Juni ’16 die Bevölkerung aufgerufen, sich für die ersten 1.000 Plätze in zwei Zügen für eine Durchfahrt zu bewerben. Die 160.000 eingegangenen Bewerbungen zeigen das große Interesse der Schweizer Bevölkerung an ihrem neuen Tunnel. Weiterlesen

Adieu Paris …

Nach dem ereignisreichen, weil vollgestopften Tag, schlief ich wie ein Bär und am zweiten Morgen in Paris blinzelte mir wieder die aufgehende Sonne ins Auge. Wie wunderbar ich mich vom Stress erholt hatte. Nach einem kräftigendem „Tout petit dejeuner“, einem ganz kleinen Frühstückchen, breche ich meine Zelte in Paris ab und bereite innerlich die Rückreise über den Gare du Nord vor.

Vor der Pension atmete ich die frische Morgenluft: „Soll es das schon gewesen sein?“. So zottelte ich unwillig Richtung Metro … dann war da dieses Plakat vor der Metro-Station an einer Litfaßsäule: „Besuchen Sie Lyon!“ mit einem Foto der Notre-Dame de Fourvière. Warum denn eigentlich nicht?

Ich stieg in die Metro, bemerkte, dass ich in der falschen Richtung fuhr, wechselte die Richtung an der übernachsten Station und fuhr zum Gare du Lyon. Da stand er, der TGV, der Stolz der Franzosen: pünktlich, frisch gewaschen und mit gut gefüllten Bistrowagen. Mit einem beherzten Sprung bestieg ich den Wagen und schlug mir heftig den Kopf an. Franzosen müssen kleiner gebaut sein, heftig durchfuhr mich Schmerz. Ich setze mich, es blutet wenigstens nicht.

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Mit Martín durch Paris

Der zweite Tag meines spontanen Paris-Besuchs war schon sehr erlebnisreich gewesen, wie ich in der Geschichte Spontan durch Paris berichtete. Am frühen Abend zogen mein Freund Martín und ich zusammen ins 19te Arrondissement. Es ging in eine Bar namens „Kube“. Zunächst bekamen wir Winterjacken und dann ging es in die Bar, die einem großen Eisschrank gleicht. Die Bar ist auf -18 °C gekühlt und ist zudem innen mit Eis ausgeschlagen, das von farbigen LEDs magisch beleuchtet wird. Die „Sitzung“ dauert 25 Minuten zu der 3 Cocktails und ein Shot gereicht werden. Eine DJane legte coole Musik auf, wir tanzten und hatten viel Spaß an diesem ungewöhnlichen Ort. Dann war „die Sitzung“ leider schon wieder vorbei. Weiterlesen

Spontan durch Paris

Bei einem kleinen Frühstückchen, einem «Tout petit dejeuner», lies ich die Erlebnisse meines ersten Abends der kleinen Reise Spontan nach Paris Revue passieren und zog anschliessend weiter durch Paris – ich schaute mir Notre Dame an, streifte dann weiter wahllos und selbstvergessen durch die Stadt. An der Pont des Arts staunte ich über die unglaublich vielen Schlösser, die Verliebte an die Brücke schliessen und den Schlüssel – sich ewige Liebe schwörend – zusammen über die Schulter in die Seine werfen. Ich fragte mich etwas wehmütig, ob sie die Schlösser auch wieder abflexen, wenn sie die Beziehung sich auflöst … Weiterlesen