Neues von der Trümmerlok

Vor etwas mehr als zwei Jahren berichtete der MyBahn Blog im Beitrag Die Trümmerlok aus Münster von ihrer vielfältigen, bewegten und die älteren Mitbürger auch bewegenden Geschichte einer besonderen Lokomotive: Sie diente zu Kaiser’s Zeiten auf den Baustellen Münsters, zog nach dem Krieg die Trümmer in Kipploren aus der und durch die Stadt zum Hindenburgplatz (heue Schloßplatz), diente den Kindern als Spielzeug auf einem Kinderspielplatz und ist heute als Erinnerungsstück ausgestellt.

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Die Trümmerlok von Münster an der Promenade, Ecke Münzstraße

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Geburten im Zug – ein Vergleich

Frankreich

Winterwanderung 2018

Unerwartet bahnt sich ein Baby nach Medienberichten ausgerechnet im Vorortzug einen Weg ins Leben.

Mitreisende assistieren bei der Geburt bis zum Eintreffen der Sanitäter. Die Bahngesellschaft spendiert dem Neugeborenen einen Freifahrtschein mit 25-jähriger Gültigkeit. Weiterlesen

Köstlich und zugleich traurig

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ICE in Münster Hbf

Am gestrigen Dienstag kollidierte ein ICE bei Berlin mit einer Rotte Wildschweine. Die Fahrgäste wurden aus dem defekten Zug evakuiert, der ICE abgeschleppt, die Strecke blieb lange gesperrt, was zu Verzögerungen führte. Über den Verbleib der Wildschweine wurde nicht berichtet. Traurig …

Das erinnert mich an eine Geschichte, die ich dieser Tage aus Südtirol erfahren habe. Die Bahnbediensteten kamen zwischen den Kriegen hauptsächlich aus Süditalien und arbeiteten im deutschsprachigen Südtirol. Dementsprechend unbeliebt war die Bahn, die südtiroler Bevölkerung wollte ja nicht italienisch sein, sondern seine kulturelle Identität als Tiroler behalten und so bewahren und auch weitergeben. Weiterlesen

Deutsch-Schweizerische Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit

Als Gegenleistung und für die Beschaffung von Lebensmitteln stellt die SBB der Deutschen Reichsbahn in der Nachkriegszeit schweizer Lokomotiven zur Verfügung. Diese besondere Art der Zusammenarbeit leuchtet Paul Schneeberger für die Neue Zürcher Zeitung im Artikel Importe gegen vermietete Lokomotiven aus. Weiterlesen

„Die kurze Blütezeit der Wohldorfer Kleinbahn“

Die Wohldorfer Bahn war für die Hamburger eine Ausflugsbahn «ins Grüne», zum Picknick und ins Waldrestaurant. Von Altrahlstedt ging die Reise seit 1904 per elektrischer Kleinbahn bis nach Volksdorf, ab 1907 ist die Strecke bis Wohldorf in Betrieb.
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Die letzte Saison einer Luftseilbahn …

Sellbahn Stalden-GsponDie Geschichte der historischen Seilbahn Stalden-Gspon (Wallis, Schweiz) im Mattertal beginnt schon 1925: Man wollte eine Strasse hoch nach Gspon errichten, doch die Pläne zerschlugen sich. Im Dezember 1948 erklärte der Staatsrat die zu erbauende Luftseilbahn als Werk öffentlichen Nutzens und erteilte der Gemeinde Staldenried die rechtlichen Möglichkeiten die Luftseilbahn zu errichten.

Mit dem Bau der Bahn wurde 1949 begonnen. Doch erst am 5. August 1951 konnte nach zweijähriger Bauzeit der Betrieb auf der gesamten Strecke Stalden-Staldenried-Gspon aufgenommen werden. Zwischenzeitlich ist sie von gewachsenen Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) „umarmt“ und scheinbar an die Seite gedrückt worden. Im nächsten Jahr wird nun eine neue Bahn errichtet werden.

Zur Fotostrecke der alten Bahn und den veröffentlichten Plänen der neuen Bahn. Weiterlesen

Albula-Bahn: Geschichte und Geschichtchen

Die Rhätische Bahn (Graubünden, Schweiz) hat immer Ideen: Seit Kurzem erläutern Schauspieler die Geschichte der Albula-Bahn, die zum Weltkuturerbe zählt. Sie schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen, wie einen hostorischen Bauingenieur oder einen Gleisbauer aus der heutigen Zeit und bringen den Reisenden so Geschichte und Geschichtchen näher.
 

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50 Jahre seit Ende der Thumer Bahn

Die Freie Presse erinnerte im Artikel Bimmelbahn weckt auch nach Jahrzehnten noch Erinnerungen an die Schmalspurbahn um Thum (Erzgebirge). Die Bahn stellte vor 50 Jahren ihren Betrieb ein, doch auch nach mehreren Jahrzehnten gibt es noch Erinnerungen an den aus heutiger Sicht abenteuerlichen Bahnbetrieb mit Langsamfahrstrecken und ungesicherten Bahnübergängen.

Die Stilllegung überraschte, waren die Züge manchmal sehr gut ausgelastet, wie man heute sagen würde.