Spendenaktion für die RHÆTIA 1

Bildschirmfoto 2018-11-20 um 11.46.06Die erste und damit älteste Dampflok der Rhätischen Bahn fuhr seit 1889 von Landquart hinaus nach Klosters bei Davos (Graubünden, CH). Die Bahn wurde nach bald 40 Betriebsjahren im Jahr 1929 in Pension geschickt.

Die Bündner Bahnvereine Vereins Dampffreunde der Rhätischen Bahn, Club 1889, und des Dachverbands historic RhB möchten die Lok wieder fahrfähig herrichten und haben dazu eine Spendenaktion gestartet. Weiterlesen

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Grödnertalbahn

DSC01938Wir kamen von der Anhöhe Daunei zu Fuß herunter nach Wolkenstein (Südtirol, Italien), querten einen Fahrradweg, der sich mit sanftem Schwung bei leichter Neigung durch den Ort windet. Unvermittelt sagte ich:

„Das war mal eine Eisenbahnstrecke! Schau den eleganten Schwung und die seichte Neigung dieser Trasse! Hier geht es doch sonst nur steil rauf oder runter!“

Harald schaute sehr skeptisch und mir wurde schnell klar, dass dies eine sehr gewagte These war, zumal man sich auf 1.400 Metern über N.N. befand!

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Der Bahnhof Hiltrup und sein Umfeld

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Im Rahmen des «Tags des offenen Denkmals 2018» erläuterten die Lokal-Historiker Fritz von Poblotzki und Horst Wiechers unter dem Titel «Erinnerungssplitter: Der Bahnhof Hiltrup und sein Umfeld im Zweiten Weltkrieg» die Geschichte des Bahnhofs Hiltrup. Der Bahnhof liegt seit mehr als 150 Jahren an der Strecke Hamm – Münster und gehört mit 3.000 Ein- und Aussteigern pro Tag zu den zehn Stationen mit dem höchsten Fahrgastaufkommen im Münsterland. Der Ort ist ein Industrie- und Schulstandort: So liegt in direkter Nachbarschaft des Bahnhofs Hiltrup das Farbwerk eines DAX-Konzerns, es gibt vier weiterführende Schulen sowie eine Fachhochschule in Münster-Hiltrup.

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Stillgelegte Bahnstrecke: Maggiatal

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Die alte Bahnstation von Lodano

Bahnfreunde «ticken» manchmal anders als der Rest der Welt. Manche erfreuen sich an Sichtungen von Zügen oder Zugkompositionen, manche »sammeln» fotografisch die beklebten Werbeloks und manche radeln gerne auf stillgelegten Bahnstrecken.

Ich radele gerne und kurbelte langsam im Frühjahr durch‘s Maggiatal (Tessin, Schweiz) und stand unvermittelt bei Lodano vor einem ehem. Haltepunkt der stillgelegten Maggiatal-Bahn, der Ferrovia Locarno – Ponte Brolla – Bagnasco. Weit und breit keine Schiene aber eine Bahnstation inmitten einer sensationellen Landschaft!

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Münster Ostbahnhof

Selbst die eingefleischten Münsteraner werden meist mit den Schultern zucken, werden sie nach dem Bahnhof Münster (Westf.) Ost gefragt. Noch gibt es Teile dieses Haltepunktes an der Strecke nach Sendenhorst (und weiter bis Warstein im Sauerland), die heute lediglich für den Gütertransport durch die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) unterhalten wird. Der alte Ostbahnhof lag an der Lippstädter Straße an der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Dabei erinnert die Szenerie mit ihren weiten Brachflächen in Innenstadtnähe an Berlin zu Beginn dieses Jahrtausends.

Münster (Westf.) Ost

Es erinnert nicht viel an Münsters Ostbahnhof …

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Neues von der Trümmerlok in Münster

Vor etwas mehr als zwei Jahren berichtete der MyBahn Blog im Beitrag Die Trümmerlok aus Münster von ihrer vielfältigen, bewegten und die älteren Mitbürger auch bewegenden Geschichte einer besonderen Lokomotive: Sie diente zu Kaiser’s Zeiten auf den Baustellen Münsters, zog nach dem Krieg die Trümmer in Kipploren aus der und durch die Stadt zum Hindenburgplatz (heue Schloßplatz), diente den Kindern als Spielzeug auf einem Kinderspielplatz und ist heute als Erinnerungsstück ausgestellt.

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Die Trümmerlok von Münster an der Promenade, Ecke Münzstraße

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Köstlich und zugleich traurig

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ICE in Münster Hbf

Am gestrigen Dienstag kollidierte ein ICE bei Berlin mit einer Rotte Wildschweine. Die Fahrgäste wurden aus dem defekten Zug evakuiert, der ICE abgeschleppt, die Strecke blieb lange gesperrt, was zu Verzögerungen führte. Über den Verbleib der Wildschweine wurde nicht berichtet. Traurig …

Das erinnert mich an eine Geschichte, die ich dieser Tage aus Südtirol erfahren habe. Die Bahnbediensteten kamen zwischen den Kriegen hauptsächlich aus Süditalien und arbeiteten im deutschsprachigen Südtirol. Dementsprechend unbeliebt war die Bahn, die südtiroler Bevölkerung wollte ja nicht italienisch sein, sondern seine kulturelle Identität als Tiroler behalten und so bewahren und auch weitergeben. Weiterlesen

Deutsch-Schweizerische Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit

Als Gegenleistung und für die Beschaffung von Lebensmitteln stellt die SBB der Deutschen Reichsbahn in der Nachkriegszeit schweizer Lokomotiven zur Verfügung. Diese besondere Art der Zusammenarbeit leuchtet Paul Schneeberger für die Neue Zürcher Zeitung im Artikel Importe gegen vermietete Lokomotiven aus. Weiterlesen