Wien: Strassenbahn gestohlen


Täter mit Bahn flüchtig

Strassenbahn Wien

Wiener Linien, hier am Schwedenplatz

Auch Strassenbahn-Führer sind nur Menschen … und wenn die Notdurft keinen anderen Ausweg zulässt, verlassen sie ihre Bahn für einen kurzen Moment …

Nach Medienberichten war der Tram-Fahrer der Wiener Linien lediglich an der Station Rodaun in Wien-Liesing kurz auf die Toilette gegangen. Als er zurück kam, war die Garnitur verschwunden.

Umgehend wurde die Suche eingeleitet. Da ein schienengebundenes Fahrzeug nicht „verschwinden“ kann und zudem seine Energie aus der Oberleitung bezieht, drehten die Wiener Linien kurzerhand den Strom ab und stoppten so die Garnitur der Linie 60. Insgesamt hat die «Geisterfahrt» knapp eineinhalb Stunden gedauert. Der Dieb flüchtete unerkannt.

Kurios: es soll nicht so einfach sein, ein Tram im Verkehr zu bewegen – zudem benötige man einen Aktivierungsschlüssel. Der toilettenbesuchende Führer der gestohlenen Straßenbahn hatte seinen Schlüssel beim Gastspiel auf ‚m Häuser’l jedenfalls bei sich.

Sachdienliche Hinweise nehmen die üblichen Stellen sicherlich gerne entgegen.

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