Tunnel-Erlebnisse: Eurotunnel


Da war er endlich fertig, der größte Tunnel, vielleicht sogar der längste Tunnel der Welt. Er verbindet Frankreich und England und somit war England keine Insel mehr. Mit einem Freund verabredete ich das nächste Frühjahr eine Reise nach London zu machen und durch DEN Tunnel zu reisen. Derweil wurde die Fahrkarte auf die Wunschliste für das  Christkind geschrieben …

Ihre Freundinnen quetschen meine Mutter aus: Wo könne man so eine Karte kaufen (Ich selber hatte keine Ahnung!), und was würde das kosten (Wieder keine Ahnung!). Mutter antwortete pragmatisch: ach, die jungen Leute, immer Ideen im Kopf und dann, wenn es dann los gehen soll, kommt etwas dazwischen. Vielleicht hat einer dann eine neue Freundin und die ganze Sache «platzt». Laufend würde umgeplant und sie müsse dann fünfmal umbuchen. Nein, das würde sie sich nicht antun!
Das Christkind würde daher einen «allseits einsetz- und brauchbaren Gutschein» zu Weihnachten bringen. So geschah das dann auch. Ich freute mich sehr über den Reisekostenzuschuss.

Im Winter präsentierte August seine «neue Eroberung» und im Frühjahr fuhren wir zu viert nach Bordeaux.

Ja, meine Mutter konnte hellsehen!

Den Tunnel bereiste ich wenige Jahre später und erinnere das beklemmende Gefühl bei der Einfahrt. Umso schöner schien die Sonne nach Ausfahrt über England! Das beklemmde Gefühl wich der Vorfreude auf London …

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