5 Top-Tipps: Wien


Der Wiener Komponist, Sänger und Dichter Georg Franz Kreisler brachte es auf den Punkt: «Wie schön wäre Wien ohne Wiener». Kreisler galt als Meister des schwarzen Humors und zu seinen bekanntesten Stücken gehört der Song «Geh’n ma Tauben vergiften im Park». Auch würde er – so schrieb er einmal – Wien direkt abreißen. Und er fügte gleich an: „Aber wo soll man dann anständig leben?”. Und: Was wäre Wien ohne die Wiener?

Schild an Hauswand

Wien – immer auf der Höhe der Zeit!

Heute ist Wien noch viel mehr als Wiener Schmäh und Viaker-Hochburg: Top-Tourismusziel, ein Zentrum der elektronischen Musik, a bisserl altbacken und auch durchaus Hip! Doch was wäre Wien ohne seine Touristen?

Los geht’s mit den Tipps:

Zum Heurigen auf den Kahlenberg

Die Reise mit der S-Bahn zum «Heurigen Hirt» auf dem Kahlenberg ist ein kleines Abenteuer. In diesem Geheim-Tipp auf halber Höhe reicht man zum Heurigen kleine Gerichte, zu fairem Preis. Die wunderbar entspannende Aussicht nach «Transdanubien» gibt es gratis dazu. Google maps hilft.

Eis essen am Stephansdom

In Wien trifft sich die Welt und sie trifft sich am, im und auf dem Stephansdom. Am Stephansplatz – gleich am Dom – zweigt die Rotenturmstrasse ab. Zwei Blocks weiter, hinter dem Mannerschnitten Flagstore liegt auf der rechten Seite die Gelateria Zanoni & Zanoni. Große Auswahl, sehr lecker – wenigstens mein Eis! Mit einem gescheiten Eis lassen sich auch die Mengen an Touristen ertragen, oder?

Wiener Würstel am Schwedenplatz

Am Schwedenplatz, dem «Wiener Hafen», liegt eine besonders coole Würstelbude. Nahezu unzählige Varianten „aus dem Wasser“ oder auch „vom Rost“ werden angeboten. Diverse Beilagen werden dazu gereicht: Senf, Kren, Gürkerl & Co sind auszuprobieren. Hier treffen sich Wiener Originale auf einen „Heutrigen“ und ein Würstel. Übrigens: Wer ein „Wiener Würstel“ mag, bestellt ein Frankfurter Würstel. «So iss höit in Wien!»

Die Würstelbude des Vertrauens

Oldfashioned, unscheinbar aber vielleicht unschlagbar!

Schwimmen an der Donauinsel

Erfrischend kühles, natürliches Nass gibt es an der Donauinsel. Mit der U-Bahn fährt man sogar fast bis ans Wasser.

Heuriger «10er Marie»

Beim Heurigen wird nicht nur Wein getrunken, sondern es werden auch Speisen zu eher kleinen Preisen gereicht.
Die Reise zum «Heuriger 10er Marie» ist einfach, denn die „10er Marie” war früher auf dem Land gelegen, aber zwischenzeitlich ist Wien um sie herum gewachsen und so wurde das Lokal ein Kleinod in der Stadt. Los geht’s mit der U3 bis zur Endstation „Ottakring”, dann rd. 5 Minuten weiter auf Schusters Rappen um sich etwas Durst und Hunger anzulaufen. Der Weg lohnt! (Ottakring, Ottakringer Str. 222-224, 1160 Wien)

Alternative: Silberwirt im Schloss-Quadrat.

Wer nicht so weit aus Wien herausreisen will kann zum Schloss-Quadrat pilgern. Umschlossen von einem Häuserblock gehen im Innern mehrere Gartenlokale ineinander über. Manchmal weiss man gar nicht, in welchem Lokal man eigentlich sitzt, sofern man einen der wenigen freien Plätze erhaschen kann. Der Silberwirt ist eine wunderbare Oase mitten in Wien. (Margareten, U-Bahn Pilgramgasse, Schlosssgasse 4)

Nach Wien kann man übrigens entspannt mit der Bahn reisen. Es dauert aus Deutschland – unter dem Strich – oft unwesentlich länger als ein Flug.

 

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