Spontan auftretendes Fernweh


Für die Dienstreise am nächsten Tag sind Vorbereitungen zu treffen, ich gehe am späten Sonntag Vormittag ins Home-Office.

  • Ist der Kamera-Akku geladen, der Ersatzakku auch?
  • Was machen die Batterien für die Blitze?
  • Stativ rauslegen, die Ausrüstung checken.
  • Hat die „gute“ Speicherkarte noch genug Speicher, hatte ich aufgeräumt?
  • Ersatzkarte an Bord?

2015-10-plakat5 GB frei – hm, was wenig. Ich browse durch die Bilder der letzten Bergtour, Wolken, Hagel, Sonne … Wehmut kommt auf. Meine „Automatik“ übernimmt: Sicherungskopie checken, Speicherkarte geleert.
Da würde ich gerne wieder hinfahren. Eigentlich hat alles «gepasst» –  das Wetter naja, war letztes mal am Berg verbesserungswürdig, während im Tal warme Herbstsonne strahlte.

2015-09-wallis

Berge, Sonne und viel frische Luft!

Ich war von einem Termin im Süden gleich weiter gefahren. Einige Tage der Freiheit: früh raus, ein bischen Bahnfahren – natürlich, Wandern, Fotos … Zeit. Noch einmal vor der stressigen Wintersession raus und «atmen»! Das herbstliche Laub bestaunen, die Farben geniessen. Im Gletscherbach baden – is cool! Einfach Zeit haben und sich treiben lassen. Gibt es etwas Schöneres?

In diesem Jahr klappt es nicht, ich habe nach dem alljährlichen Termin gleich zwei Termine in der Folgewoche, worüber ich mich schon mindestens 10 mal geärgert hatte. Das Fernweh und die Wehmut wird stärker.
Das wird mir im nächsten Jahr nicht passieren – habe einen dicken Urlaubsbalken in den Kalender 2017 eingetragen. Ich werde Urlaub einreichen und im Sommer einen Sparpreis «klarmachen».

Ein Lächeln gleitet über mein Gesicht. Vorfreude bricht sich Bahn.

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