Adieu Lyon, …


Auf meiner kleinen Frankreich-Tour war ich nach Paris mittlerweile in Lyon angekommen. Es war an der Zeit den Heimweg anzutreten, schliesslich war ich schon einige Tage unterwegs und so langsam kam Heimweh auf. Nach einem stärkendem Frühstück mit viel Café Crème machte ich mich aus meiner kleinen Pension auf Richtung U-Bahn. Ich kam an einem Spielzeugladen vorbei … im Schaufenster lag die wahrscheinlich 13. Ergänzung des analogen Spiels Carcassonne, in dem es gilt möglichst viele Memory-artige Plättchen hintereinander zu legen und so lange Strassen, Burgen und Wiesen zuzusammen zu gaunern. Wie viele Nächte hatten wir uns beim befreundeten Spieleerfinder Werner die Zeit mit dem Spiel vertrieben – und viel, viel Spaß gehabt?

Plötzlich durchfuhr es mich …

Viele Fragen drängten sich in den Vordergrund: Ist Carcassonne immer noch so schön? Wie lange benötigt die Bahn von Lyon nach Carcassonne? Hat die mittelalterliche Stadt Carcassonne überhaupt einen Bahnhof? Ich tippte wild auf die Bahn-App ein, die weiss schliesslich alles! Dauer: rd. 3,5 Stunden und vom Bahnhof Lyon Part Dieu fährt ein TGV direkt. „Na, dann mal los!“ murmelte ich zu mir selbst!

Am Bahnhof kaufte ich spontan ein Ticket für den Zug nach Toulouse, mit dem ich bis Carcassonne reisen würde. In der Schlange vor den Schalter fiel mir der Kalauer ein, in dem ein Mann am Schalter „Two to Toulouse“ bestellte und der Beamte – damals gab es noch Bahnbeamte – zurück trötete: „Tä Tä Tärätätäää!“. Nach dem erfolgreichen Kauf  ging es noch fix auf einen „kleinen Braunen“ und ein absolut göttliches Croissant im Bahnhofs-Bistro.

Dann sprang ich in den TGV: Diesmal hatte ich den Kopf eingezogen, die eine gestrige Beule reichte! Und in die richtige Richtung fuhr der Zug auch ab, ich schloss die Augen und döste vor mich hin …

Siehe auch

Bannerbild: Ralph Schnabel, veröffentlicht mit feundlicher Genehmigung.

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5 Gedanken zu „Adieu Lyon, …

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