Schweiz: Braunbär von Zug überfahren


Ein junger wild lebender Bär wurde in der letzten Woche von einem Zug im Unterengadin erfasst und getötet. Er war vor rund zwei Wochen aus Italien über das Münstertal eingewandert und zog wohl im Rahmen einer nächtlichen Erkundungstour über die Gleise.

Zu dem Unfall kam es, da er sich zwischen zwei Tunneln auf einer Brücke befand und daher nicht ausweichen konnte: den ersten Tunnel umwandernd bewegte er sich, angezogen vom für ihn magischen Duft der Gleise, über die dazwischen liegende Brücke.

Ausgerechnet der letzte Zug zwischen Zernez und S-chanf erwischte den rund 110 kg schweren jungen Braunbären kurz nach 23 Uhr.

Er war das 13. Exemplar, welches seit dem Jahr 2005 den Weg nach Graubünden gefunden hatte.

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