Dumm gelaufen


Unlängst schraubten zwei amerikanische Austauschstudenten zwei Schilder am Bahnhof Hardbrücke in Zürich ab. Gegen halb eins in der Nacht des 30. Juni ‘15 gingen sie betrunken, bewaffnet mit „dem kleinen Handwerkskasten“ nächtlicher Missetäter zu Werke.

Zunächst fanden sie an einem kleinen Schild mit der Aufschrift „Lebensgefahr“ gefallen, was sie flugs demontierten und zum Abtransport bereit hielten. Rund eine Viertelstunde später machten sie sich an ein größeres Kaliber: Das Stationsschild „Zürich Hardbrücke“ sollte den Besitzer wechseln.

Doch einsam in jener Nacht drehte auch wachsam die Polizei ihre Runden, setzte die Spießgesellen fest und konfiszierte das Diebesgut, woran sie wohl ordentlich zu schleppen hatten. Offensichtlich «fackelt» man in der Schweiz nicht lange: Gleichentags (!) wurden die beiden jungen Strauchdiebe zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt.

Einer der beiden Oberschlauen legte Berufung ein. Doch zur Verhandlung, geladen worden war für den 3. Juli ’15, kam es nicht, da der Herr Student seinen Einspruch zurückzog. Der Strafbefehl wurde rechtskräftig. So zahlt er nun noch zusätzlich 300 Franken Buße nebst Gebühren in Höhe von 700 Franken.

Unklar ist, wie sie das Schild nach Amerika transportieren wollten.

Quelle

  1. www.20min.ch
  2. Neue Zürcher Zeitung (Internat. Ausgabe) vom 6. Juli 2015
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